• Ringzug kombiniert Gesundheit und Wandern

    Geführte Wanderungen beginnen am 13. Januar in Villingen

    Zum zwölften Mal elf informative Wanderungen

    Thema Gesundheit vereint mit Wanderungen

    Was verbindet Villingen mit Sebastian Kneipp? Wozu wurde in der römischen Badekultur ein Strigilis benutzt? Näheres dazu und Wissenswertes über die Heilkraft von Honig und Kräutern erfahren die Teilnehmer bei den Ringzug-Wanderungen 2016. Das Thema Gesundheit wird aufgegriffen und ist eine ideale Ergänzung zu den Wanderungen. Programmstart ist am Mittwoch, 13. Januar.

    Mit einem neuen natur- und gesundheitsbetonten Ausflugsprogramm für Wanderfreunde startet der Ringzug in das neue Jahr. In enger Zusammenarbeit mit den regionalen Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins und des Schwäbischen Albvereins bietet der Zweckverband geführte Wanderungen an. Sie finden immer am zweiten Mittwoch des Monats statt. Das Heft mit Terminen und Beschreibungen der Ausflüge ist ab 5. Januar in den Bahnhöfen, Verkehrsverbünden, Rathäusern und Tourist-Infos entlang der Ringzug-Strecken erhältlich. Zusätzlich stehen die Infos auf der Internetseite www.ringzug.de.

    Das erste Angebot beginnt am Mittwoch, 13. Januar nach Ankunft des Ringzugs um 14:32 Uhr am Bahnhof Villingen mit einem Krippenbesuch in der historischen Altstadt. Die Krippen stehen traditionell von Weihnachten bis Mariä Lichtmess in den Kirchen zur Besichtigung bereit. Wanderführer Klaus Schmidt schließt den Rundgang mit winterlicher Stimmung in der abendlich beleuchteten Zähringerstadt Richtung Bahnhof ab.

    Honig und Kräuter, kneippscher Espresso sowie römische Badekultur

    Die Zeugnisse des bisherigen Kneippkurortes Villingen mit der Büste von Pfarrer Kneipp, dem Kneipp-Schwimmbad und Kurgarten lernen die Teilnehmer am Mittwoch, 10. Februar kennen. Diese Wanderung hat ein wenig den Charakter einer Stadtbesichtigung mit vielen Stopps wie z.B. im Ursulinenkloster.

    Weitere gesundheitliche Themen der Ringzug-Wandersaison 2016: Am 8. Juni führt Tilman von Kutzleben die Teilnehmer von Bräunlingen über den Heilkräuterpfad zum Hüfinger Römerbad. Dort wird bei einer Kostümführung die römische Badekultur erläutert. Am 13. Juli startet Karl Schmid, Fachwart für Naturschutz des Schwarzwaldvereins Schwenningen, mit einer Kräuterwanderung rund um Schwenningen. Und am 10. August zeigt Georg Röhrle eine selbst wenigen Einheimischen bekannte Strecke am Weigheimer Bach. Von diesem Neckarzufluss geht es zum Bienenstock des Wanderführers. Am Glasschaukasten kann das Lehrvolk betrachtet werden, das so heilkräftigen Honig erzeugt.

    Kleine und große Highlights der Region

    Die ortskundigen und erfahrenen Wanderführer aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bieten kompetente Führungen an. Diese lassen viele Kombinationen aus dem Thema Gesundheit und aussichtsreichen Wanderungen zu. Türme und Täler stehen ebenso auf dem Programm der Ringzug-Wanderungen.

    Im Amtenhausener Tal befand sich das Benediktinerinnenkloster St. Sebastian. Nahezu 700 Jahre erklang dort das Chorgebet der Nonnen. Irmgard Wintermantel, Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Immendingen und Franz Dreyer führen die Wanderer vorbei am sagenumworbenen Nonnensprung.

    Vom nördlichsten Punkt der Schweiz aus wurden Verbannte oder Verurteilte von der Schaffhauser Obrigkeit abgeschoben. Deshalb ist der Grenzstein noch heute unter dem Namen Schwarzer Stein bekannt. Am 14. September führt Lothar Recktenwald die Gäste vom Bahnhof Blumberg Zollhaus zum dortigen Rastplatz mit Alpensicht.

    Das neue Highlight Rottweils ist der Turm von ThyssenKrupp. Günther König bietet am 9. März eine Turmbaustellenbesichtigung für Interessierte an. Vom Höllenstein gibt es als Kontrast herrliche Aussichten auf die mittelalterlichen Türme Rottweils. Am 13. April ist ebenfalls ein Turm das Etappenziel. Von Fridingen an der Donau geht es zum massiven Aussichtsturm Gansnest.

    Die Ortsgruppe Trossingen des Schwäbischen Albvereins lockt mit einer waldreichen Nachmittagswanderung von Vorderösterreich nach Württemberg. Die stadtgeschichtliche Tour mit Klaus Schmidt rundet am 9. November mit dem Titel „Denkmalgeschützte Hammerstatt-Siedlung“ das Wanderjahr ab. Der dortige Waldfriedhof ist in seiner Art und Größe eine regionale Besonderheit.

    Stetig hohes Interesse

    Konstant hohes Interesse verzeichnet Uwe Brand, Geschäftsführer des Zweckverbands Ringzugs bei den Veranstaltungen. Die sehr guten Teilnehmerzahlen zeigen, wie beliebt die Ringzug-Wanderungen sind. Die Touren orientieren sich am Ringzug-Fahrplan. Interessierte können an den Angeboten der Wanderführer kostenlos teilnehmen. Sie bezahlen nur die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Artikel wurde am 8. Januar 2016 veröffentlicht.

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